Ein echt cleveres Single Use Gefrier-Transport System für CGT?

Der Transport hochwertiger Biopharma-Substanzen ist ein sehr heikles Thema. Heikel deshalb, weil der Verlust von hochwertiger „drug substance“ praktisch schon zum daily Business gehört. Bisher nahmen die Konzerne Verluste in Kauf. Logistik gehört nicht zum Kerngeschäft – aber das ändert sich jedoch gerade radikal.

Die zunehmende Zahl an Zulassungen von CAR-T Zelltherapien bringen den Bedarf an 100% sicheren Transportkette auf ein anderes Level. Funktioniert hier der Transport nicht, bekommt dies ein Patient auf unwiederbringliche Art und Weise zu spüren. Das Wort „Patientensicherheit“ ist hier tatsächlich und wahrhaftig angebracht.

Klar ist der hohe finanzielle Entfall für die Biopharma Konzerne ärgerlich. Noch frustrierender ist für die zuständigen Manager. Sie sind gezwungen eine hoch entwickelte Prozesskette stumpf zu öffnen, sobald es in Richtung Transport und Logistik bzw Fill & Finish geht.

Schlicht gesagt gilt, dass eine Kette eben nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied. Hochwertigste Substanzen werden schon bei der Umfüllung in Transportbehältnisse sinnlosen Risiken von Biokontamination ausgesetzt.

Getoppt wird dies schlussendlich nur, wenn man die gängige Schutzverpackung speziell von Single Use Bags (Einweg Flüssigkeits-Transportbeutel) unter die Lupe nimmt. Vom Eierkarton ähnlichen Papp-Gebinde bis hin zu relativ spröden Hart-Plastik Schalen finden ihren Einsatz.
Witzigerweise wird Hartplastik bei Bruch durch Kunststoff-Scherbenbildung und Splitter zum größten Risiko des Biopharma Konzentrats im meist gefrorenen Beutel.

 

Kuckucksuhr

Von wem könnte die Biopharma Industrie also lernen – klar vom Logistik-Weltmeister Amazon. Bestellt man sich zum Beispiel eine Kuckucksuhr bei Amazon, wie diese hier auf dem Bild, so  besteht das Risiko, dass die Uhr nicht funktionsfähig eintrifft. Amazon war dies von Anfang an bewusst. So hat man sich intensivst mit Verpackungstechnik beschäftigt um seine Kunden maximal zu befriedigen.

Kaputte Lieferungen, Enttäuschung und Ärger sowie schlechte Bewertungen von Kunden zu vermeiden. Es treffen kaum beschädigte Produkte bei Kunden ein. Amazon hat einfach alles gemacht was möglich ist um dies zu vermeiden.

Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass eine Kuckucksuhr aus der Schweiz sicher und voll funktionsfähig zum Beispiel in den USA ankommt, ist laut Amazon sogar außerordentlich hoch!

 

Sollte es doch der Fall sein, dass die Uhr nicht funktionsfähig ankommt, so erhält der Kunde umgehend sein Geld zurück, dasselbe oder das bestellte Produkt macht sich sofort nochmals auf die Reise. Unter einem gewissen Warenwert wird der Kunde gebeten den nicht funktionierenden Artikel selbst zu entsorgen. Das ist clever und absolut kundenorientiert. Amazon weiß genau durch vielfache Tests und Versuche, dass dies die beste Lösung ist.

 

Wie würde Jeff Bezos, der CEO von Amazon dieses Problem lösen?

 

Was würde Jeff Bezos, Gründer und CEO von Amazon nun machen, wenn er hochwertigste Biopharma Substanzen, welche in direkter Folge über den Verlauf eines Menschenlebens entscheiden, nicht zu 100% funktionsfähig zustellen kann?

Er würde sofort erkennen, dass eine Expansion wohl keinen Sinn machen würde, solange dieses Problem nicht gelöst ist. Das Problem würde sonst einfach mitwachsen. 
Potentielle Kunden wie auch Aktionäre würden sehr schnell erfahren, dass eine Bestellung mit einem nicht unerheblichen Risiko verbunden ist. Das Vertrauen in die Marke Amazon stünde in Gefahr. Er würde die Leute sagen hören, dass man eine Bestellung bei Amazon mit seinem Leben bezahlen könnte.

Keine Frage – Jeff Bezos von Amazon würde alles in Bewegung setzen um das Problem zu lösen. Jeff Bezos würde sagen: Gibt es eigene Entwicklungsabteilungen die dieses Problem umgehend fixen können – oder gibt es einen Anbieter auf dem Markt, welcher dieses Problem bereits gelöst hat?

Dann würde er abschließen: Leute, wir brauchen innerhalb von 72 Stunden eine Lösung, denn es geht hier ab jetzt nicht mehr nur um Kuckucksuhren – es geht um Menschenleben.

Die gute Nachricht zum Schluss: Es gibt in diesem Fall eine Lösung, sogar eine sehr effektive – und sie heißt nicht Jeff, sondern RoSS®.